Sie werden sehen, dass es mehr als nur einen Weg gibt, schöne Emaille herzustellen. Es gibt sogar viele!

Dieses Posting beschreibt fünf der schönsten inklusive Abbildungen:

.1. Cloisonné: Bei dieser Technik werden dünne Drähte so angebracht, dass sie als Barrieren für die verschiedenen Flächen der Emaille wirken, die nach den Drähten aufgebracht wird. Diese Technik ist weit verbreitet in Europa, dem Mittleren Osten und Ost-Asien. Limoges in Frankreich wurde durch seine Cloisonné-Emaille weltberühmt. Die Emaille-Plakette von St. Demetrios (oben) ist ein gutes Beispiel für die Cloisonné-Technik. Für ihre Buchstaben wurde die Champleve-Technik angewandt, die unten beschrieben ist.

2. Champleve: Bei dieser Technik werden in die Oberfläche Vertiefungen eingebracht, die dann vor dem Brennen mit Emaille gefüllt werden, wobei das übrige Metall unbedeckt bleibt. Diese Technik wurde nach dem französischen Wort für „erhöhtes Feld“ benannt.

3. Basse-taille: In dieser Technik ist die Oberfläche des Metalls mit einem leichten Relief geschmückt – oft aus Silber oder Gold -, welches durch das transluzente und transparente Emaille hindurch gesehen werden kann. „Basse-taille“ ist das französische Wort für „tief ausgeschnitten“.


4. Sgraffito: Hier wird eine nicht gebrannte Schicht von Emaille über eine gebrannte Schicht einer kontrastierenden Farbe aufgebracht. Die oberste Schicht wird dann teilweise entfernt, um ein bestimmtes Design zu schaffen. Das Mosaik „Prinzessin der Träume“ am Metropole Hotel in Moskau ist ein prachtvolles Exemplar dieser Technik.

5. Grisaille: Bei dieser Technik wird transluzente Emaille auf einem dunklen Hintergrund (oft blau oder schwarz) aufgebracht und das Design wird monochromatisch aufgebaut, ähnlich wie bei einem Relief. Ein berühmtes Expemplar dieser Technik sind die Stationen des Kreuzes im Notre Dame in Paris (siehe unten).

Wir hoffen, Sie haben diese schönen Beispiele verschiedener Emaille-Techniken genossen. Wir werden im nächsten Posting mehr davon vorstellen!